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Beitrag aus Reformationsheft 2010

Der Beitrag von Ulrich Klein: „Reformation und Bildung – Die Bauten der Marburger Universität“ aus dem Heft „500 Jahre Reformation in Hessen und Thüringen“ der Hessischen Heimat  und der Heimat Thüringen ist auf der Internetseite luther2017 freigeschaltet:  Die Bauten der Marburger Universität

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Hessische Heimat, Heft 2/3 2015 erschienen

Das aktuelle Heft der Hessischen Heimat unternimmt einen Streifzug durch die kulinarischen Besonderheiten Hessens!

Zum Einstieg in die Thematik stellt Heinrich Keim die Besonderheiten der niederhessischen Küche heraus. Gerd Sollner hat sich nach Südhessen begeben und widmet seinen Beitrag der Frankfurter Kochkunst. Mit dem süßen Ende eines Mahls hat sich Uta Löwenstein beschäftigt. Hessen ist ein Bundesland mit zahlreichen Mineralbrunnen. Konrad Schneider ist am Beispiel von Bad Soden der Problematik nachgegangen, wenn es keinen geeigneten Trinkbrunnen am Ort gab. Die Geschichte eines Frankfurter Originals stellt Hans Zimmermann vor: Die Zeppelinwurst. Ines Klier schildert die Tradition des selbst hergestellten Sauerkrauts im hessisch-fränkischen Bachgau, die seit den 90er Jahren immer weitere Kreise zieht. Das Tafelgeschirr steht im Mittelpunkt des Beitrags von Reiner Neuhaus, der silberne Salzbehältnisse am Hofe Hessen-Kassels vorstellt. Gerd Sollner hat sich mit Dorothea Henriette Grimm beschäftigt und gibt Einblick in ihre Rezeptsammlung als bedeutendes kulturhistorisches Dokument. Den Nordhessen und ihrem Kassler widmet sich Heinrich Keim. Laura Ronzheimer berichtet schließlich von der Brotherstellung im hessischen Hinterland.
Im Journalteil beleuchtet Karl-Hermann Wegner ein Göttermahl und einen Brautschmaus und Dierk Schwedes stellt die Streuobstinitiative des Landkreises Kassel (SILKA) vor.
Das Heft kann für 9 EUR in der Geschäftsstelle der Gesellschaft für Kultur- und Denkmalpflege – Hessischer Heimatbund e.V. (info@hessische-heimat.de) bestellt werden!

Urkunde in Schenklengsfeld überreicht

schenklengsfeld_kl(Foto: Mario Reymond, Hersfelder Zeitung)

Am 18.11.2015 war die Geschäftsführerin der Gesellschaft für Kultur- und Denkmalpflege – Hessischer Heimatbund e.V., Dr. Irene Ewinkel, nach Schenklengsfeld gekommen, um dem Bürgermeister Stefan Gensler und Karl Honikel, Heimatverein Landeck, die Urkunde über den 3. Platz zu überreichen, den der Historische Friedhof Schenklengsfeld bei der Online-Abstimmung http://www.faszination-friedhof.de erlangt hatte. Frau Ewinkel vertrat den Bundesverband BHU (Bund Heimat und Umwelt in Deutschland) der Heimatverbände, der zusammen mit Aeternitas e.V. die Abstimmung durchgeführt hatte. Die zahlreichen erhaltenen historischen Grabsteine in Schenklengsfeld sind eine beeindruckende kulturhistorische Quelle, die bei Weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Bei einer gemeinsamen anschließenden Besichtigung erläuterte Karl Honikel einige der markantesten Exemplare.

Einen Bericht finden Sie hier: Hersfelder Zeitung

 

 

Ausschreibung „Wissenschaftspreis Hessische Geschichte und Landeskunde 2016“

Das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst vergibt 2016 einen Wissenschaftspreis. Er ist mit maximal 5000 Euro dotiert. Mit dem Wissenschaftspreis werden von Einzelnen oder in Gemeinschaft verfasste Forschugsarbeiten zur hessischen Geschichte und Landeskunde ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten PDF-Datei.

Bewerbungen sind bis zum 1.12.2015 an das Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde zu richten.

Wissenschaftspreis_2016

Online-Abstimmung „Faszination Friedhof“: Historischer Friedhof in Schenklengsfeld unter den ersten drei

Drei Monate standen unter http://www.faszination-friedhof.de deutschlandweit 32 besondere historische Friedhöfe zur Wahl. Am Ende gewann der Friedhof der Herrnhuter Brüdergemeine in der Nähe von Görlitz mit knapp zwölf Prozent der Stimmen. Die barocke Parkanlage zeichnet sich durch eine besondere Schlichtheit aus, getragen vom Gedanken der Gleichheit vor Gott auch im Tod. Bereits 1730 waren die ersten, durch flache, auf dem Boden liegende Grabsteine gekennzeichneten Gräber angelegt worden. Weitaus älteren Datums sind die Gräber auf dem zweitplatzierten Friedhof, dem Alten Judenfriedhof „Heiliger Sand“ in Worms. Der älteste jüdische Friedhof nördlich der Alpen blickt auf eine gut 1000-jährige Geschichte zurück. Auf den dritten Platz wählten die Besucher der Webseite den historischen Friedhof im nordhessischen Schenklengsfeld. Dort erlauben 275 Grabdenkmäler aus dem 17. bis 19. Jahrhundert einen beispielhaften Einblick in die Kulturgeschichte einer ländlichen evangelisch-reformierten Gemeinde.

Mit der Internetseite „Faszination Friedhof“ und der Online-Abstimmung rücken der Bund Heimat und Umwelt (BHU) und Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, besondere historische Friedhöfe ins Blickfeld. Die Informationen bleiben nach Ende der Abstimmung online zugänglich und regen die Beschäftigung mit diesem Thema an. In ganz Deutschland finden sich Zeugnisse kultureller Vielfalt und lebendiger Erinnerung und faszinieren durch kulturhistorische Besonderheiten und Kuriositäten. Der BHU hat deshalb „Historische Friedhöfe“ für das Jahr 2015 zum Kulturdenkmal des Jahres ausgerufen. So soll auf diese schützenswerten, aber gefährdeten Kulturlandschaftselemente aufmerksam gemacht und ihre Bedeutung hervorgehoben werden. Ein Buch zum Thema erscheint zum Jahresende 2015 beim BHU und kann dort gegen Spende angefordert werden. (PM BHU)

Schenklengsfeld

Erst gerade im Heft 1- 2015 der Hessischen Heimat hat Brunhilde Miehe die Grabsteine des Friedhofs in Hinblick auf die Darstellung der Kleidung untersucht: Der Historische Friedhof von Schenklengsfeld als Fundgrube für die Kleidungsforschung.

http://www.hessische-heimat.de/hh-ausgaben/hh2015_01.htm

Grünanlagen der 1950er und 1960er Jahre – Eine Schulung für Ehrenamtliche – 12. Oktober 2015

Unser Dachverband, der BHU (Bund Heimat und Umwelt), bietet nach verschiedenen vorausgegangenen Projekten zu Parks des oben genannten Zeitraums zusammen mit anderen Projektpartnern auch in Hessen eine Schulung an, die Kriterien an die Hand gibt, Parks der 50er und 60er Jahre zu erfassen.

Termin: Mo, 12. Oktober 2015, 16.00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen sind dem beigefügten Flyer zu entnehmen.

Grünanlagen

Hessische Heimat Heft 1-2015 erschienen

Die Hessische Heimat präsentiert sich mit diesem Heft zum ersten Mal auch im Innenteil in Farbe. Dadurch können nun auch die Beiträge mit farbigen, anschaulicheren Abbildungen ausgestattet werden.

Die ersten beiden Artikel widmen sich Künstlern: An Reinhard Schmidhagen, der wenige Jahre bis zu seinem frühen Tod in Marburg lebte, erinnert Margret Lemberg. Danach geht Astrid Möller dem Schaffen des Bildhauers Carl Friedrich Echtermeier in Kassel nach. Das Kulturdenkmal 2015 – „Historische Friedhöfe“ – greift Brunhilde Miehe auf, indem sie die Darstellungen auf Grabsteinen des 16.–19. Jahrhunderts in Schenklengsfeld als Quelle der Kleidungsforschung nutzt. Von dem gescheiterten Versuch, aufgrund seines Sauerbrunnens das Dorf Born zu einem Kurort und führenden Mineralwasserbrunnen auszubauen, berichtet Konrad Schneider. Einem berühmten, inzwischen weitgehend vergessenen Frankfurter Bürger widmet sich Johann-Philipp Bockenheimer: An das Wirken von Jacob Hermann Bockenheimer, Arzt und Chirurg, der Ende des 19. Jahrhunderts eine große private Klinik betrieb, erinnert noch heute ein Brunnen, mit dem ihn die Sachsenhäuser als Wohltäter ehrten. Ein unscheinbares Relief an der Außenfassade der Klosterkirche in Flechtdorf hat Josef Mense veranlasst, seinem Ursprung auf die Spur zu kommen.

Die Ausstellung zu Reinhard Schmidhagen, die u. a. Margret Lemberg vorbereitet und kuratiert hat, „Künstlerische Freiheit trotz alledem! Reinhard Schmidhagen und sein Marburger Kreis, 1940-1945“ läuft noch im Museum für Kunst und Kulturgeschichte im Landgrafenschloss in Marburg bis zum 16.08.2015.

Das Titelbild zeigt einen Ausschnitt aus Reinhard Schmidhagens „Portrait einer Studentin“ von 1944.

Hessische_Heimat_1-2015